Tour-Tagebuch China 2016/2017

Über den Jahreswechsel - vom 16.12.2016 bis zum 08.01.2017 - war OPUS112 auf Einladung der Poly Culture Group China wieder auf Konzertreise in China. OPUS112 spielte 12 Konzerte in verschiedenen Konzertsälen des Landes. Auf der abenteuerlichen Reise wurde OPUS112 von den Solisten Lisa Hintzke (Gesang) und Marek Halicki (Panflöte) begleitet.

 

Es war nach der China-Tournee 2012/2013 die zweite Reise von OPUS112 in das Reich der Mitte. Details der Reise finden Sie in unserem Tour-Tagebuch.

16.12. - 17.12.: Flieger grüß mir die Sonne

Wir haben es geschafft! Rund dreißig Stunden anstehen, Handgepäck rauf auf‘s Band, Handgepäck runter vom Band, im Flieger sortieren, warten, Toiletten suchen;  kurz gesagt: das Übliche.

Die Flüge waren anstrengend und das Essen rar (was weniger an uns oder der Organisation lag, als vielmehr an sehr langen Schlangen und wenig offenen Check-in Schaltern).

Und leider müssen wir die ersten Verluste melden: Tuba kaputt (aber einsatzfähig), ein Koffer in Peking stehen gelassen (wir waren es nicht!) und zwei Koffer kaputt (Panzerband macht aber alles möglich).

Nun aber ist es geschafft und wir sind in „Zhengzhou“ angekommen. Das Abendessen war lecker und fast jeder hat eine heiße Dusche genossen. Nach einem gemütlichen Beisammen sein zu deutschen Weihnachtsliedern und chinesischer Untermalung geht der Tag langsam dem Ende zu, während die daheim gebliebenen noch Kaffee und Kuchen essen.

Morgen dann folgt der Ernst des Lebens und das erste Konzert steht vor der Tür...

18.12. - Der Ernst des Lebens

... nun hat er also begonnen. Nach dem Frühstück war zuerst noch viel Zeit für einen Spaziergang, ein Mittagsschläfchen und nette Gespräche. Und dann stieg doch unmerklich die Aufregung, als es langsam in den ersten Konzertsaal auf unserer Tournee ging.

Eine entspannte Einspielprobe lies alle auf einen guten Start hoffen.

Und dann gab es für die alten Hasen eine Art Dèja vu: Bananen und der gute alte 3 in 1 Pulver-Kaffee.

Das Konzert selbst war dann ein doch bei einigen ein recht holpriger Start mit vielen Hürden und ungewohnten Gegebenheiten (der Smog und die trockene Luft machen vielen zu schaffen und fordern jeden Ansatz).

Im Anschluss haben wir den Auftakt bei einem Bier besiegelt und den Abend bis weit in die Nacht ausklingen lassen.

19.12. - Jetlag und Hot Pot

Es lässt sich nicht leugnen: die Hälfte des Orchesters leidet an einem ausgereiften Jetlag. Nachts bis vier oder fünf Uhr hellwach und einen ausgedehnten Mittagsschlaf um sechszehn Uhr.

Das stimmt zwar nicht mehr komplett mit der deutschen Zeit, fällt aber auf.

Nach einem guten Start in den Tag ging die Reise mit Sack und Pack (und organisiert von einem exzellenten Packteam) zum Bahnhof, von wo auf wir vier Stunden bis nach Taiyuan gefahren sind.

Eine Zusammenfassung: brennende Müllberge, mehr und weniger Smog und ein Sturz auf der Rolltreppe (keine Verluste, keine Verletzungen).

Am Abend wartete ein spannendes Essen au f uns: Es ging zum Hot Pot – chinesisches Fondue mit einem großen Topf voll Brühe und Öl in der Mitte des Tisches. Es war lecker und hat allen gefallen. Wir wachsen immer dichter zusammen, nicht nur weil wir uns gegenseitig helfen zu essen (einige Stäbchen-Frischlinge sind doch unter uns) sondern auch weil wir aufeinander Acht geben und einen feinen Instinkt entwickeln, wie es dem anderen geht.

20.12. - Sightseeing und ein zweiter Versuch

In der Frühe ging es zum Jin Memorial Temple in Taiyuan. Dort hatten wir viel Zeit, uns diverse Tempel, Häuser und beeindruckende Bäume (der älteste ist 3000 Jahre alt) und Skulpturen anzusehen.

Abends steht dann der zweite Versuch an, sich im Shaxi Grand Theatre zu beweisen.

21.12. - Die Regeln werden härter

Wenn auch nicht im Orchester, dann an den Flughäfen. Nun fehlen nicht nur diverse Powerbanks sondern seit dem letzten Flug auch große Haarspraydosen und Trockenshampoo. Explosionsgefahr... Anscheinend ist das Explosionsverhalten unterschiedlicher Gegenstände von Flugzeug zu Flugzeug unterschiedlich. Es bleibt abzuwarten, was wir noch zurück lassen neben diversen Feuerzeugen und Trinkflaschen.

Im Flughafen selbst verpflegten wir uns mit internationaler Kost (Baguette mit frei wählbarem Belag) und warteten. So langsam werden wir Profis im Stapeln, Bewachen, Sortieren und Packen von Koffern und Taschen.

Und auch bei den Instrumenten gibt es Neuigkeiten: Plopfolie (es wird hoffentlich jeder wissen, was das ist!) schützt nun die großen Koffer vor weiteren Dellen, Rissen und ähnlichen Szenarien.

22.12. - Sonnenbrand, Torte und Pizza

Nach einem wunderschönen Sightseeingausflug auf ein Tempelgelände aus dem 18. Jahrhundert und durch die Saishang old street lässt sich sagen: China hat wunderschönes Wetter über dem Smog.

In Hohhot ist es sehr kalt, aber dafür auch sonnig. Natürlich blieb dies nicht ganz ohne Folgen: leicht gerötete lächelnde Gesichter wohin man blickt. Dabei hatte uns schon fast der Smog-Blues gefangen genommen.

So aufgemuntert ließ sich das Konzert im Wulanqiate Grand Theater gleich viel lockerer spielen. Wir werden routiniert und lockerer, sodass es gleich noch besser läuft.

Mal sehen wohin uns die nächsten neun Konzerte musikalisch noch bringen werden.

Im Anschluss wartete dann noch eine Überraschung. Unser Geburtstagkind wurde mit einem lauten Happy Birthday und einer Torte überrascht. Ob er damit wohl gerechnet hat? Auf jeden Fall war diese sehr lecker und auch die Pizza hat allen geschmeckt.

 

23.12. - Shopping

Endlich können wir Frauen das tun wozu wir geboren sind (zumindest in den Augen einiger Männer): Shoppen! Es geht in die nahe gelegene Shoppingmall. Hoffentlich passt am Ende noch alles in die Koffer.

Am Abend dann folgte der Flug nach Dalian. Daumen drücken, dass uns nicht noch der Shaker und die Triangel genommen werden (die werden bei jeder Sicherheitskontrolle kritisch beäugt)...

24.12. - Sommer, Sonne, Strand und Meer...

...oder so. Zumindest das Meer haben wir bei unserer Sightseeingtour gesehen. Und eine von uns war sogar mit den Füßen drin! Wir waren alle sehr entspannt und haben die Sonnenstrahlen und den Meeresduft genossen und neue Energie getankt. Abends dann haben wir ein sehr schönes Weihnachtskonzert gespielt und im Anschluss dann einen etwas anderen Heiligen Abend gefeiert.

Einige von uns haben die letzten Tage fleißig geprobt und Weihnachtslieder zum Besten gegeben und auch die Weihnachtsgeschichte und „Stille Nacht, heilige Nacht“ hat nicht gefehlt. Es war ein gelungener Abend mit vielen Umarmungen und Gesprächen, die bestimmt uns allen noch in Erinnerung bleiben werden. Im Übrigen lernen seit diesem Tag einige von fleißig chinesisch und geben dies auch bei jeder Gelegenheit zum Besten (ob das nun gut oder schlecht ist, können wir nicht beurteilen – es macht auf jeden Fall Spaß).

25.12. - Erstens kommt es anders...

...und zweitens als man denkt. So oder so ähnlich könnte das Motto dieses Tages werden. Frühes Frühstück und dann mit Zug nach Shenyang. Unser Pack- und Stapelsystem wurde weiter optimiert und es geht mittlerweile Hand in Hand. Ab da wurde die Zeit knapp. Schnell ein wenig von der Stadt gesehen, eine Kleinigkeit zu essen auf die Hand, ins Hotel, in den Konzertsaal.

Es ging Schlag auf Schlag und einige litten gar schrecklichen Hunger (so zumindest klang es!). Nichts desto trotz lieferten wir ein wunderbares Konzert ab, dass allen (den Zuschauern und vor allem auch uns) sehr gefallen hat. Nach einem wunderbaren Abendessen ging es zügig ins Bett, da der nächste Tag gegen halb fünf beginnt.

26.12. - Turbulenzen

Der Tag begann anders als erwartet. Versprochen wurden uns außerhalb der normalen Frühstückszeit Toast und Marmelade. Bekommen haben wir ein üppiges Frühstück mit allem was das Herz begehrt.

Am Flughafen dann trennten wir uns in zwei Fliegergruppen. Die erste Gruppe musste sich wirklich beeilen, da die Sicherheitskontrolle wieder einmal mehr Zeit in Anspruch genommen hatte, als wir dachten. Am Gate endlich angekommen (durchgeschwitzt und außer Atem) die Nachricht: Borading ist um 45 Minuten verschoben. Und dann folgte das was einige besser und einige schlechter können: warten.

Für die zweite Gruppe verschob sich der Flug auch etwas. Das Heikle war hier dann allerdings nicht die Hast in den Flieger zu kommen, sondern den Zielflughafen zu erreichen. Das Wetter war nicht ideal zum Landen, sodass es gleich mehrere Anläufe brauchte bis der Flieger wieder sicher am Boden war.

Abends dann das Unvorstellbare: Der Reis war alle! Wir dachten erst, dass das ein Scherz ist, aber als wir dann Maisbrot bekamen, dämmerte es auch den Letzten.

27.12. - Ganz die Profis

Es war einer der ruhigeren Tage in China. Frühstück im Hotel war optional, da es auch noch einen sehr, sehr leckeren Bäcker um die Ecke gab.

Es war Zeit an den Strand oder in die Stadt zu gehen. Souvenirs konnten geshoppt, Fotos geschossen und Schlafdefizite aufgeholt werden. Abends dann ging es in einen wirklich kalten Konzertsaal. Unruhe machte sich breit, da kalte Säle und sehr warme Garderoben so ihre Tücken haben.

Doch unsere Sorgen waren umsonst: Hochkonzentriert und ganz wie die Profis lieferten wir ein wunderbares Konzert ab und die niedrigen Temperaturen haben uns motiviert, noch besser als sonst zu sein.

Wir wurden mit Standing Ovations belohnt – das größte Kompliment für ein Orchester!

28.12. - Ein Tag wie jeder andere

Nach einer ruhigen Nacht ging es mit dem Bus nach Yantai und dort zum nächsten Konzert. Dazwischen gab es die Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Der Bus zum Konzertsaal ließ etwas auf sich warten, sodass wir zu Fuß schneller gewesen wären. Dort endlich angekommen ging es wieder hochkonzentriert an die Arbeit mit einer verkürzten Einspielprobe und dem obligatorischen Snack direkt vor dem Konzertbeginn.

In Gedanken spielen wir jedes Konzert nicht nur für die Zuschauer hier in China, sondern auch für alle daheim Gebliebenen in Deutschland. Ein Stück China bringen wir in Form von Souvenirs mit und zumindest ein Stück spielen wir auch aus dem Tourprogramm beim Neujahrskonzert am 28.01.2017 im Kuppelsaal des HCC Hannover.

29.12. - Bus und Stadt

Die erste lange Busfahrt stand bevor und viele nutzen diese, den Abend vorher länger wach zu bleiben. Im Bus selbst dann herrschte eine gelassene Ruhe, weil der Großteil schlief und sich tief in den Sitz gekuschelt hatte.

In Weifang angekommen begrüßt uns das Hotel mit einem Leuchtschriftzug: „Herzlich Willkommen Symphonisches Blasorchester Hannover“.

Danach zerstreute sich die Gruppe in die alle Ecken der Stadt, um auch die letzte schöne und geheime (Shopping-)Ecke ausfindig zu machen. Abends dann kaperten wir die hauseigene Bowlingbahn und hatten eine Menge Spaß!

30.12. - Von Drachen und anderen Fantasien

In der Stadt der Drachen haben wir (naheliegend) das Drachenmuseum besucht. Während wir in Deutschland an den Drachen aus dem Supermarkt scheitern, bringen die Profis schwere, handgearbeitete und riesengroße Drachen in die Luft. Wir waren alle fasziniert und haben uns verzaubern lassen.

Auf dem Boden der Tatsachen zurück ging es dann zerstreut in die Stadt zum Shoppen, Sightseeing und Bummeln.

Abends dann stand das nächste Konzert an, welches wieder ein voller Erfolg war. Die größten Begeisterungen des Abends lösten dieses Mal die Soli der Panflöte aus.

31.12. - Xīnnián kuàilè

Ein stressiger Tag in der Stadt des Bieres. Die Zeit verging wie im Fluge und es wurde immer wieder eng. Als krönender Abschluss des Jahres 2016 spielten wir dann jedoch in der Opernhalle des Qingdao Grand Theatre das wohl emotionalste Konzert!

Das letzte Stück des Abends (auch zu hören am 28.01.2017 im HCC Hannover) brachte uns beinahe aus dem Konzept. Der Saal erstrahlte nach und nach zu einem Sternenhimmel. Ein unglaublich ergreifender Moment der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Im Anschluss ging es zum Hotpot (dem chinesischen Fondue) und dann auf’s Dach des Hauses, wo wir Wunderkerzen anzündeten und das Feuerwerk beobachteten.

Ein schöner Abschluss des Jahres 2016...

01.01. - Fortsetzung folgt

... und ein wunderbarer Beginn des Jahres 2017. In der Lobby des Hotels wurde weiter zusammen gesessen, bis der Abend in den frühen Morgenstunden langsam ein Ende fand.

Den Rest des Tages verbrachten wir am Flughafen und im Flugzeug auf dem Weg nach Ningbo.

Leider wieder nicht ohne Verluste: Die nächste Tuba hat einen gehörigen Dachschaden. Das tiefe Blech hat es wirklich nicht leicht bei uns – man könnte meinen, dass „Vorsicht Glas, nicht werfen“ am Flughafen nicht verstanden wird...

Aber wir sind alle zuversichtlich, dass das Jahr ab jetzt nur besser wird.

02.01. - Dem Äquator ein Stück näher

In Ningbo wartete sehr mildes Wetter auf uns, bei dem wir noch nicht mal die dicken Winterjacken brauchten. Der Tag stand uns zur freien Verfügung, da es hier nur wenig nahgelegenen Attraktionen gab.

Einige erkundeten die nähere Umgebung und andere wiederrum machten sich mit der Metro auf in die entfernte Innenstadt.

Nachdem dieses Konzert schon die Nummer Zehn auf unserer Liste war, war es wohl der routinierteste aller bisherigen Auftritte.

Nach dem Konzert wartete dann die dritte sehr leckere Mahlzeit auf uns. Es ging zum chinesischen Italiener um die Ecke. Es gab Pizza und Pasta und eine Geburtstagstorte für unser Geburtstagskind. Beim Spaziergang zurück zum Hotel genossen wir die Lichtinstallationen und machten noch sehr viele Fotos. Wenig später ging es dann bereits früh ins Bett, denn der nächste Tag sollte sehr sehr früh beginnen...

03.01. - Das beste Hotel der Stadt

Zum Ausgleich für die ganzen Reisemühen wurden wir in Zhuzhou im „besten Hotel der Stadt“ (laut Aussage des Konzerthausmanagers) untergebracht. Die Lobby und auch die Zimmer hielten diesem Ruf auf jeden Fall stand.

Nachdem der hoteleigene Swimming- und Whirlpool von einigen zur Entspannung vor dem nächsten Auftritt erobert wurde, ging es in das neueste aller Konzerthäuser. Es wurde vor nicht einmal einem halben Jahr eröffnet und bisher kannten auch wir nur Zeichnungen aber keine Bilder davon.

Das Konzert war anscheinend so gut, dass wir im Anschluss noch ein Poster von uns signieren durften, dass nun neben all den anderen namhaften Orchestern hinter der Bühne hängt.

04.01. - Nichts als Nebel

Heute ging es in die, je nach Betrachtungsweise, größte Stadt der Welt. Chongqing hat in seinen administrativen Stadtgrenzen ca. 29 Millionen Einwohner, hat dann allerdings auch die Größe von Österreich.

Da wir zur Rush Hour angekommen sind und noch eine weitere Möglichkeit zum Shoppen eingeplant war, sind wir direkt vom Flughafen in die Innenstadt gefahren. Und als wir in der Stadt angekommen sind, dachten alle, der Smog der ersten Tage ist mit viel Verstärkung zurückgekehrt.

Aber unsere chinesischen Begleiter versicherten uns, dass dies nur Nebel sei, der so gut wie immer über der Stadt hängt. Unserer Gesundheit zuliebe haben wir das mal geglaubt.

05.01. - Das letzte Konzert

Vor zwei Wochen noch unvorstellbar, ist es heute tatsächlich soweit: das letzte Mal das Panflöten-Solo, noch einmal die leichten Klänge der schönen blauen Donau und noch ein donnerndes Mitklatschen beim Radetzky Marsch. Das letzte Konzert dieser Tour stand an. Und auch wenn dem einen oder anderen manches Lied schon zum Halse raushängt, kommt doch bei jedem leichte Wehmut auf.

Zur Ablenkung fand am Vormittag noch die Besichtigung der historischen Altstadt von Chongqing statt, bei der es viel zu besichtigen gab, aber auch einiges probieren und einkaufen konnten wir hier sehr gut.

Im hell beleuchteten Konzerthaus gaben wir am Abend dann noch einmal alles, um den Besuchern und auch den Offiziellen der Poly Theatre Group ein wunderbares Konzert zu bieten. Und am Applaus gemessen haben wir das auf jeden Fall geschafft! Auf der Bühne haben wir uns noch bei unseren Begleitern bedankt, die uns in den drei Wochen so gut umsorgt haben und uns (fast) jeden Stein auf der Stelle aus dem Weg geräumt haben.

Bei einem gemeinsamen Bier wurde in der Hotellobby auf den erfolgreichen Trip angestoßen und für manch einen wurde die Nacht sehr kurz. Aber das haben wir uns nach den zwölf Konzerten auch verdient.

06.01. - Abschied nehmen

Unser letzter Tag ist angebrochen und wir tun das, was wir auf dieser Reise lieben gelernt haben: Fliegen und im Stau stehen.

Morgens geht es in Richtung Peking, von wo aus am nächsten Tag der Flieger in die Heimat startet. Wir stiegen um zehn Uhr in den Bus zum Flughafen von Chongqing. Mit Fahrt, Check-In, Flug und anschließender Gepäckkontrolle, bei der mal wieder ein kleiner Schaden an einem der Tubakoffer gefunden wurde (die armen Tubisten mussten diese Reise sehr viel durchmachen!) waren wir dann wieder pünktlich zur schlimmsten Rush Hour in Peking angekommen.

Somit haben wir für die Fahrt zum Hotel gute anderthalb Stunden länger als geplant gebraucht. Von dort ging es auch sofort zum letzten chinesischen Abendessen und wir wurden standesgemäß mit Peking-Ente belohnt.

Beim Essen wurden einige Dankesreden gehalten, unser lieber Dirigent Hugo hat für all seine Mühen vor und während der Reise noch ein kleines Präsent erhalten und von allen Verantwortlichen fiel so langsam die Anspannung ab.

Hier auch nochmal ein riesiges Dankeschön an Hugo, Hans-Hermann, Friederike und Sarah! Ihr habt diese Konzert Tour fast zu einem erholsamen Urlaub werden lassen und uns wunderbar durch jegliche Situation gelotst!